Vodka, Balalaika

In der letzten Zeit bin ich etwas viel gereist, wodurch der Blog leider etwas gelitten hat, aber dennoch möchte ich nun mal zeigen und erzählen, was ich so schönes unternommen habe.

Als erstes Stand die Vodka Balalaika Tour auf dem Programm – von Stockholm nach Tallin weiter nacht St. Petersburg und über Helsinki wieder zurück nach Stockholm. Durch die Fahrt nach Schweden davor habe ich es so geschafft 6 Länder in einer Woche zu besuchen :D.

Für mich war es die erste Fahrt mit einer Fähre über Nacht, also ging es gespannt auf die Fähre nach Estland,  nunja es war wie erwartet, kleine Zimmer auf denen man sich einpfercht und beginnt zu trinken, nachdem dann der Duty-free Laden dann auf macht, stürmt man los und holt sich wieder mal günstigen Alkohol, ein Bier an der Bar etwas Gesang bei Karaoke und dann im “Club” auf dem Schiff, also eigentlich wie jeder Abend nur mit anderen Menschen. (Zum Glück war es eine wirklich gute Gruppe die unterwegs war).

Fähre außen

Fähre

Am nächsten Morgen mit nicht so viel Schlaf, was die ganze Fahrt so war, ging es dann nach Tallin, eine kurze Führung durch die Stadt und dann Essen einkaufen und etwas chillen, am Abend eine Kneipentour und ins Hostel.

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Tallin ALtstadt

Tallin Kirche

Dabei sollte erwähnt sein, dass Tallin wirklich schöne Ecken hat, es trifft altes Heruntergekommene auf neue Architektur, alte Werkshallen umgebaut in schöne Cafés.

Tallin Hafengebiet

Tallin hipster bar

Am Nachmittag ging es dann wieder auf die nächste Fähre weiter nach St. Petersburg. Die Fähre war denn etwas abgeranzter aber mit lustigen betrunkenen Russen an Bord, man durfte ebenso in den Bars rauchen, also im Allgemeinen ein guter Vorgeschmack auf Russland. Jedoch der Ablauf auf der Fähre war der Gleiche…

Fähre I+L

Danach hieß es ein Weiteres Mal aufstehen morgens und raus aus der Fähre. Gestartet hat der Tag dann mit einer sehr klischeehaften Stadtrundfahrt im Bus mit kurzen Stops zum Fotos machen.

Blutkirche

Nachdem wir dann unser Hostel beziehen konnten, ging es wieder einkaufen, russischen Vodka und auch etwas zum Essen. Russischer Vodka ist wirklich gut trinkbar und durch die anschließende Limosinentour durch St.Petersburg und das Enden in einem Club wurde der Alkoholpegel doch stark gefördert.

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Limo1

Disco st.burg

Aber Dank der doch guten Qualität ging es einem am nächsten morgen wirklich gut. Da man am Tag zuvor sich nur die ganzen goldenen Kirchen und prunkvollen Paläste und Häuser angeschaut hatte, ging es damit natürlich am nächsten Tag weiter. Bei einer solchen Stadt mit solch einem Prunk, ist man nie fertig also ging es, mehr oder weniger wach, ins Hermitrage. Es ist doch sehr beeindruckend, wieviel Kunstwerke in einem Haus gesammelt werden können und man doch niemals all die schönen Künste genießen kann, da es einfach zu viel. Warum eine Katharina meinte all das zu sammeln, versteh ich auch nicht.

Adrian Hermitrage

Hermitrage

Am Abend ging es dann in schöne sowjet Kneipen, da man ja glücklicherweise einen Kommilitonen dort am studieren hat :D. Also ein Abend mit netten Russen die trinken und einem Vodka ausgeben. Jedoch ist es im Allgemeinen recht schwer sich zu unterhalten, sie können wirklich kaum Englisch, man kommt da eher noch mit Deutsch durch. Von den Konflikte bekommt man nicht sehr viel mit, vielleicht sind sie da doch sehr an den Westen angeschlossen, zumindest für russische Verhältnisse. Jedoch kam ich nicht drum rum in der Nacht im Hostel 2 Stunden mit einem Russen und einem prorussischen Krimianer zu diskutieren, sehr spaßig und auch interessant. Der letzte Tag wurde dann mit einem Besuch im Sommerpalast beendet, sehr viel, sehr sehr viel Gold und ein restauriertes Bernsetinzimmer. Wirklich sehr interessant, wie bonzig man leben kann. Aber schön ist es trotzdem, mal all das zu sehen. Die Rückfahrt wurde natürlich nicht angetreten, bevor wir nicht nocheinmal auf einem russischen Hinterhof Flohmarkt waren, mit natürlich nur bester Qualität und alles echt…

Sommerpalast

Flohmarkt

L+A

Stalin

Die letzte Fahrt ging dann nach Helsinki, wieder einmal auf die Fähre, trinken und feiern. Diesmal jedoch mit netten Leuten die wir kennen lernten und nicht nur betrunkenen Russen. Es ist wirklich erstaunlich, wieviel Menschen in eine 4-Mann Kabine passen (15 insgesammt).

Kabine

Fähre gewehr

Angekommen in Heksinki, wer hätte es gedacht, gab es mal wieder eine Stadtführung.

Helsinki Kriche
Europa trifft auf Russland in Form eines deutschen Architekten, interessanter Baustil zumindest. Der Fehler ist allerdings, dass alles viel zu teuer ist und man sich kaum einen Kaffe leisten kann, geschwiege denn von Bier. Zudem war es wirklich kalt, was uns aber nicht abhilet auf die schicken Inseln zu Fahren.

Fähre front (Helsinki

Nach diesem Trip ging es dann zurück nach Stockholm und die Touristen Städtereise war vorbei.

Göteborg

Damit die Reisen auch mal in Schweden weiter gehen, gab es mal ein Wochenende in Göteborg. Nach etwas Angst um mein Armes Auto, hat es sich doch noch dazu entschieden an zuspringen und uns einen lustiges Wochenende in Göteborg zu bescheren. Glücklicherweise haben wir noch einen netten Couchsurfer Host gefunden, so wurde die Wahrscheinlichkeit mit Bettwanzen wie in Stockholm, doch etwas minimiert, bei dem wir dann Abends ankamen. Ich glaube man kann ihn als Vollblut Host sehen, ich war Nr. 227 bei ihm, in zehn Monaten… Durch die Übung aber ein super Kerl, nett und hilfsbereit. Nachdem noch zwei weitere Couchsurfer aus Oslo kamen (ebenfalls Erasmus Studenten und natürlich eine aus Marburg, überall die verflixten Deutschen) ging es dann in die Kneipenstraße. Wirklich nette Läden und viele Stunden unterwegs, leider auch etwas voll, aber für ein paar Bier hat es dann doch gereicht und der erste gute Eindruck von Göteborg wurde gesichert. Der Samstag war dann etwas touristisch angehaucht, zumindest wurden ein paar standard- Plätze abgelaufen. Es gibt wirklich schöne Straßen, wäre auch ein schöner Ort zum studieren. Der Abend wurde dann in einer netten Kneipe abgehalten mit Couchs und Countrymusik wie als auch einem Konzert im unteren Stock. Das doofe ist, dass wir leider vergessen haben, dass wir in Schweden sind und die Kneipen alle um 2 oder 3 zu machen, also wurde aus dem geplanten Bier am Ende nichts mehr und wir mussten uns geschlagen geben und nach Hause fahren. Das gute war, so waren wir fit für den letzten Tag, den wir dann auf den schönen kleinen Inseln von Göteburg verbracht haben, Kaffee trinkend, das schöne Wetter genießend und rumlaufend.

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Das erste mal in der Schlange stehen

Als wahrer Student hier musste man wohl auch mal in der Schlange anstehen um sich Karten für eine Party zu holen. Um nicht gleich das größte Erlebnis zu haben ( ca. 24 Stunden anstehen für die Karte) sondern erstmal nur langsam anfangen bin ich nur in eine Schlange, die um 5 angefangen hat, Kartenverkauf war um 7. Garnicht mal so spannend draußen vor einem Gebäude zu warten, aber mit genug Kaffee und einem Laptop konnten wir sogar etwas für unser Project tun, was letzendlich jetzt sogar recht gut geworden ist, kaum zu glauben. Das interessante ist, dass die ganzen Menschen immer erst gegen 1 auf die Parties kommen, welche dann wieder um 3 zu Ende ist. Ganz verstehen tu ich das Verhältnis zwischen anstehen und feiern noch nicht. Aber so ist das nunmal mit Traditionen, muss man mal druch. Die lange Warterei wird auch nochmal kommen, vll schön im Winter, damit sich das ganze dann auch lohnt.

Ein kurzer Ausflug zurück

Zwar war ich noch nicht so lange hier und bin auch noch nicht so viel gereist wie anfangs geplant, was durchaus an der doch etwas erdrückende Uni liegt, aber denn noch hat es mich schon mal wieder zurück nach Deutschland gezogen.
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So war ich dann mal kurzzeitig für 4 Tage in Hamburg. Nach einem Essen und Gespräch mit der Bürgermeisterin von Linköping und einem Besuch einer Vernissage begann die schöne 9 stündigen Autofahrt (diesmal mit anderen Lichtzeiten, sodass ich alles mal bei hellem sehen konnte) mit dem Ende; Stau in Hamburg. Jedoch gab es dann einen Kaffe, einen kurzen verwirrenden Lauf durch Hamburg und dann konnten wir endlich des wunderschönen Renterhotels mit Seeblick beziehen, etwas außerhalb… Im Endeffekt waren doch mehr jüngere Menschen dort als erwartet jedoch auch Offenbacher!! War ja klar, dass etwas doofes passieren wird wenn man zurück fährt.
Die Frankfurter kamen dann am Sonntag als das Fußballspiel anfing. Und was macht man in Hamburg, man geht erst in eine WG trinkt dort etwas und dann ab zum Kiez, ein paar Bier und einmal rumlaufen. Für die Studentenparty war ich dann doch zu müde und wir haben das wunderschöne Hotel genossen. Am nächsten Tag konnten wir bei etwas regnerischen Wetter Hamburg besichtigen und das Miniatur-Wunderland bewundern, es gibt wirklich viele lustige Sachen da zu sehen…

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Und da es ja, wie wir erfahren haben immer nur kurz in Hamburg regnet, konnten wir dann noch etwas die Speicherstadt bewandern. Ebenso wurden wir mehr oder weniger Zeuge, wie jemand seine Hochzeitsfeier in einer Kneipe verbringen wollte, sehr verwirrende Menschen dort, das Brautpaar kam jedoch leider zu spät oder war nicht auszumachen.
Also alles in allem ein schönes Wochenende in Deutschland mit günstigem Bier lustigen Menschen und dem Hamburger Charm. Und natürlich konnte ich endlich mal wieder etwas Flüssignahrung kaufen und mit dieser dann nach einem noch schönem sonnigem Tag am Strand zurück fahren.
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Kurzes Update

Nunja, was soll ich sagen, das Studium ist etwas anders als ich es mir vorgestellt habe… Anstatt Erasmus zu genießen, sitze ich jeden Tag 6-10 Stunden in der Uni (OK ab und an selbstverschuldet, da ich ja unbedingt an Autos schrauben will). Dennoch hätte ich nicht mit so viel Arbeit gerechnet, wenn man drei Kurse besucht. Jede Woche 2-3 Gruppenarbeiten und noch individuelle Assignments. Also unter der Woche nicht so viel zu feiern, bzw eher weniger Schlaf, Prioritäten müssen gesetzt werden. Ansonsten ist es sehr vergleichbar mit Darmstadt. Nervige Uni, die Maschinenbau Jungs reden nur von Autos und Motorrädern (immerhin lernen ich so etwas schwedich). Alle wollen immer abends weg.
Das Leben im Korridor bessert sich hoffentlich bald etwas, ich habe mal ein paar Küchenregeln aufgestellt und aufgeräumt. (Fundsachen für mich: Espressomachine, Playstation 2, Musikanalge).
Doch ich hoffe, dass der eine Kurs den ich dann ab November habe etwas gemütlicher wird und ich meine Reisen nach Russland, Lappland und das Erasmus-Seabattle genießen kann. Da wird dann auch wieder etwas spannendes hier geschrieben mit lustigen Bildern.

Update

Es ist schon wieder eine Weile vergangen, seit dem letzten Eintrag und ich habe einiges neues erlebt.

1. Mein Mitbewohner ist da

2. Meine erste Klausur

3. München Hoben und andere Partys

4. Formular Student

5. Sonstiges


1. Letzten Donnerstag kam mein Mitbewohner Mali an mit dem ich nun ein halbes Jahr das rießen Zimmer teilen darf. Nachdem ich ihm ein wenig die Uni und das Wohnheim gezeigt habe und all der Uni-Papierkram erledigt war, gingen wir mal wieder grillen. Er ist auf jeden Fall sehr nett, ich glaube es könnte klappen auch wenn er nicht trinkt :D Aber man kann ja noch etwas Erziehungsarbeit leisten.


2. Meine erste Klausur warwie erwartend relativ einfach und sollte recht gut gelungen sein. Doch das lustige ist eher die Aufmachung von Klausuren hier in Schweden. Wie immer in Schweden muss man wirklich Pünktlich sein, wer nach 8 Uhr zur Klausur kommt, muss zur Strafe eine halbe Stunde vor der Tür warten, bis er eingelassen wird. Der Raum an sich besteht aus vielen einzelnen Tischen mit Stühlen (es schreiben immer mehrere Kurse zusammen in einem Raum). Nachdem man beim Eingang kontrolliert wurde, bekommt man den Platz zugewiesen. Tasche Jacke Handy und alles andere muss an die Seite gelegt werden. In jeder Ecke des Raums befindet sich ein erhöhter Tisch mit einem erhöhtem Stuhl, auf denen Später die Aufsichten sitzen.

Die Klausur an sich ist anonym, man bekommt eine Nummer zu gewiesen, die den Namen ersetzt und darf auch nichts in der Klausur schreiben, was auf einen zurück geführt werden kann. Und man darf erst nach einer Stunde gehen.


3. Die Schweden sind hier wirklich sehr feierfreudig , eigentlich ist hier mindestens zwei mal in der Woche eine Party. Die beiden größten habe ich nun schon miterlebt.

Das München Hoben soll ein Oktoberfest sein, aber das einzige was daran erinnert ist das überteuerte Bier, welches jedoch sehr an Wasser erinnert. Falls man dieses nicht will gibt es auch noch Cidre, welcher stark an Zuckerwasser erinnert. Aber trotz alle dem sehr lustig, gute Bands auf der Bühne und viele betrunkene Schweden mit denen man reden kann. Zum Schluss zwängen sich alle ins Partyzelt und tanzen. Jedoch ist hier Punkt drei Schluss, wie immer sehr genau die Schweden und um 10 nach 3 ist man dann auch wieder draußen. Auch andere Partys sehen genauso aus. Anstehen für Karten, anstehen beim Einlass. Dann viel feiern trinken und labern, immerhin lernt man so viele Schweden kennen, was mich zu Punkt 4 bringt.


4. Durch viele Gespräche mit Schweden (zum Teil mittlerweile auch in Schwedisch, zumindest am Anfang) habe ich mehrere Leute aus dem hiesigen Formular Student Racing Team ELiTH kennen gelernt. Nachdem sehr erfahren habe, dass ich aus Darmstadt komme, etwas über Formular Student weiß und bei VKM arbeite, haben sie mich überredet doch mal vorbei zu schauen. Also war ich heute bei der Kick-Off Veranstaltung und werde ab jetzt mit ihnen ein Rennauto zusammenbasteln. Vielleicht habe ich ja auch das Glück dann mal gegen Darmstadt anzutreten.


5. Was gibt es sonst noch zu erzählen? Nach vielem Nachfragen und Emails, bekomme ich nun einen schönen Partyoverall von den Maschinenbauern und nicht den hässlich blauen von Erasmus, der einen gleich Brandmarkt. Und ab morgen geht dann nun die Uni los, es gibt dann also viel zu lesen und zu schreiben, sind wirklich flott hier unterwegs.

Stockholm

Die erste Reise ist geschafft.

Nachdem die erste Geburtstagsparty hier im Wohnheim überstanden war ging es auf nach Stockholm. Die 20 minütige Verspätungen erinnerten anfangs doch sehr an die Deutsche Bahn, jedoch wurde uns schnell klar, dass es doch etwas komfortabler ist. Eigene Abteilungen, in denen man auch schlafen konnte (ohne Aufpreis). Das Personal selbst war ebenfalls sehr nett, auf der Heimfahrt half uns sogar die Zugbegleitung bei unseren schwedisch Hausaufgaben.

Das Hostel lag relativ Zentral und man konnte gemütlich zu Fuß überall hinlaufen. Es lag in einem Keller, die Schlafsäle extrem überfüllt, sodass man kaum mit einem Rucksack durchkam, stickige Luft und kein Fenster. Jedoch hatte man als Entschädigung nachts nette Begleiter – Bettwanzen. Also ein deutlicher Abzug für Stockholm.

Aber nun zu den schönen Sachen. Stockholm ist eine wirklich schöne Stadt, viele alte Häuser, einen Hafen mit stilvollen alten Booten. Dank unserem vietnamesischen Freund und seinem China Reiseführer fühlte man sich etwas wie die ganzen Asiaten auf Städtetouren, er hatte einen genauen Plan, wovon er alles Fotos machen muss. Vorteil war, man hat wirklich viel gesehen und kam rum, jedoch waren nicht alle Vorschläge des Reiseführers empfehlenswert. Für unsere Kultur gingen wir noch ins Vasa Museum und am ersten Abend auf das Stockholmer Kulturfestival. Somit war das Abendprogramm auch schon geplant, erst ein openair Film bei Filmfestival danach zum Konzert und Feiern an die Bühne des Kulturfestivals.

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Ausflug an den See

Da Schweden viele Seen und Flüsse zu bieten hat, haben wir uns für unser erstes Wochenende vorgenommen, doch diese mal zu inspizieren.

Also ging es (etwas fertig nach dem Dinner am Abend zuvor) um elf Uhr morgens los an den ca. elf Kilometer entfernten Roxen. Aufgrund der lokalen Desorientierung haben wir für den Weg, der ein einfacher Fahrradweg sein sollte, etwa 1,5 Stunden gebraucht. Jedoch muss man sagen, dass es eine wirklich schöne Strecke mit schöner Aussicht war. Besonders im Vergleich mit dem Rückweg an der Landstraße entlang.

 

Der Weg zum See Der Weg zum See

Am See angekommen, konnten wir erst einmal die vielen Schleusen bewundern, die jedes Schiff durchqueren muss. (Ich glaube es waren insgesamt 12 Schleusen.)

Der See an sich ist wirklich schön und groß, und eignet sich gut zum Schwimmen und Planschen. Der einzige Nachteil sind die vielen Wespen, die beim Essen stören. Eine hat mich sogar netterweise am Bauch erwischt. Und natürlich die absolut nicht scheuen Enten, welche einfach zu einem auf die Decke kommen, die Schuhe anknabbern oder versuchen in den Apfel zu beißen, den man gerade selbst im Mund hat.

Chillen am See

International Dinner

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Das Gute bei Erasmus (Auslandssemester) ist, es ist eine Vielzahl unterschiedlicher Nationen auf einem Fleck versammelt. (Ich glaube wir haben hier Chinesen, Vietnamesen, Koreaner, Japaner, Litauer, Tschechen, Spanier, Franzosen, Australier, Kanadier, Russen, Schotten, Österreicher, Schweizer und Deutsche.)

Wenn man sich das nun zu Nutzen macht, kann man sich einen ganzen Abend lang mit den unterschiedlichsten Gerichten vollstopfen. So auch an unserem International Dinner. Natürlich mit gutem deutschen Bier und Äppler zum runterspülen und sonstigen regionalen Spirituosen.

Praktischer weise waren zur gleichen Zeit auch noch ein paar einheimische Schweden am gleichen Platz, wodurch ich mein erlerntes Schwedisch gleich nutzen konnte. (War eher etwas dürftig…) Jedoch wurde ich gleich eingeladen in das hiesige Racing Team (Formular Student) zu kommen und mit zu wirken.

Also alles in allem ein guter Abend mit Essen, Getränken und Gesprächen :D

 

Ausflug zum Ikea

Fahrradtour zum IKEA
Braves warten an der Ampel.

Ohne Fahrrad ist hier nicht wirklich viel möglich. 1,5 km zur Uni; 4,5km in die Stadt; 5km zum Ikea (gibt hier die besten Kenelbullar).

Diesesmal ging es auch mit der Erasmusgruppe (90% Deutsche (viele Bayern) und Östereicher) zum Ikea, bzw. Einkaufen. Notiz: mit 20 Leuten Einkaufen dauert zu lange…
Grillen

Geendet hat dann der Abend mit gemütlichem Grillen und Bier (es gibt tatsächlich günstiges “Bier” hier, leider nur bis max. 3,5%).